Der Prämonstratenserorden, eine Gründung des hl. Norbert von Xanten, gehört zur Familie der Chorherrnorden und der alten Prälatenorden. Als „Regularkanoniker“ waren die Prämonstratenser als ein priesterlicher Reformorden am Beginn des 12. Jh. entstanden (1121).
Die Gregorianische Reformbewegung, eher eine Erneuerungsbewegung von oben, wurde von unten her fortgesetzt und umgesetzt durch herausragende Erneuerer wie Norbert von Xanten.
Der Orden des hl. Norbert entstand in Prémontré bei Laon (Frankreich) und verbreitete sich noch zu Lebzeiten Norberts sehr schnell in Deutschland und nach Mitteleuropa hin.

Nach Norberts Tod im Jahre 1134 festigte der sel. Hugo von Fosses, sein Nachfolger in der Ordensleitung, den jungen Orden und gab ihm bleibende Gestalt.

In der Blütezeit zählte der Prämonstratenserorden mehr als 600 selbstständige Klöster. Heute zählt der Orden ca. 1300 Mitglieder, in 80 Häusern auf allen fünf Kontinenten.

Zum Orden gehört auch ein eher kontemplativer Schwesternzweig mit Konventen in Polen, Tschechien und Spanien, sowie apostolisch tätige Schwestern in der Slowakei und Ungarn. Neugründungen von Schwesterngemeinschaften sind in Holland, Frankreich und Kalifornien im Gange. In Deutschland lebt die kleine Gemeinschaft der Norbertusschwestern. Im Kloster Berg Sion in der Schweiz leben ebenfalls Prämonstratenserinnen.

Die Mitbrüder und Mitschwestern sind auf vielen Gebieten der Pastoral tätig, in Schulen und Bildungseinrichtungen, vor allem in der Pfarrseelsorge, in Kranken- und Jugendpastoral, in Sozial- und Missionswerken.

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